Anmeldepflicht für Prostituierte (ProstSchG)

  • Publiziert: 10.02.2021
  • Publizierung bis: 28.02.2021
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Die Stelle ist im Ordnungsamt zu besetzen.


Besoldungs- bzw. Entgeltgruppe:         BesGr. A 7 LBesG NRW bzw. EG 7 TVöD-V
Beschäftigungsart:                                Unbefristet
Arbeitszeit:                                            Teilzeit (24,6 Std.)
Bewerbungsfrist:                                   28.02.2021
 

Aufgabenbereich

Zum 01.07.2017 trat das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) in Kraft. Hierdurch wurden erstmals umfassende Regelungen für das Prostitutionsgewerbe getroffen. Das Gesetz führt u. a. eine Anmeldepflicht für Prostituierte und daran anknüpfende Maßnahmen zur umfassenden Verbesserung des niedrigschwelligen Zugangs von Frauen und Männern in der Prostitution zu Beratung und Unterstützung ein. Hierzu gehört die Bereitstellung von Informationen
  • zur Rechtsstellung von Prostituierten,
  • zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten,
  • zur Absicherung im Krankheitsfall
u. a. durch die Behörden im Rahmen eines persönlichen Informations- und Beratungsgesprächs (ggf. unter Hinzunahme einer dolmetschenden Person). Diese Aufgabe wird im Rahmen der kommunalen Zusammenarbeit für den gesamten Regierungsbezirk Detmold von der Stadt Bielefeld wahrgenommen.

Der Aufgabenbereich dieser Stelle umfasst insbesondere:
  • Entgegennahme von Anmeldungen von Prostituierten gem. § 3 ProstSchG
  • Prüfung der Anmeldungen auf Vollständigkeit
  • Koordination und Organisation der Informations- und Beratungsgespräche einschließlich der ggf. erforderlichen Beauftragung einer dolmetschenden Person
  • Führen von Statistiken nach dem ProstSchG
  • Unterstützung bei Beratungsgesprächen im Vertretungsfall

Anforderungen

  • Qualifikation für die Ämtergruppe des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 1 des allgemeinen Verwaltungsdienstes bzw. der Finanzverwaltung oder abgeschlossene Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten oder bestandener Verwaltungslehrgang I
  • Alternativ haben Sie eine dreijährige verwaltungsnahe Ausbildung (z. B. zur/zum Sozialversicherungsfachangestellten, Rechtsanwalts- und/oder Notarfachangestellten, Steuerfachangestellten etc.) überzeugend abgeschlossen. Je nach persönlichen Voraussetzungen muss ggf. der Verwaltungslehrgang I berufsbegleitend absolviert werden.*
  • Hohes Maß an Empathie und Offenheit für besondere Lebenssituationen
  • Organisationsgeschick
  • Gute IT-Kenntnisse (insbes. SAP, Word, Excel)
  • Selbstständigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Motivation, Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit und Flexibilität
  • Angemessenes, freundliches, sicheres und verbindliches Auftreten
 * Informationen zum Verwaltungslehrgang I finden Sie auf der Internetseite des Studieninstituts Westfalen-Lippe unter dem Reiter Ausbildung -> Berufliche Weiterbildung -> Verwaltungslehrgang I.

Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie von
  • Frau Krumbholz, Tel.: 0521-51-3042, vom Ordnungsamt zu fachlichen Fragestellungen,
  • Herrn Büker, Tel.: 0521-51-3633, vom Amt für Personal zum Beschäftigungsverhältnis.

Vielfalt bei der Stadt Bielefeld

Die Stadt Bielefeld setzt sich aktiv für Chancengleichheit und Diversität ein. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Menschen unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität.

Die Stadt Bielefeld fördert Frauen beruflich und stellt sie nach den Zielsetzungen des Gleichstellungsplans bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt ein. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung sind erwünscht.

Lassen Sie sich von unseren unter „Karriere bei der Stadt“ beschriebenen Leistungen als öffentliche Arbeitgeberin überzeugen und bewerben Sie sich bitte innerhalb der Bewerbungsfrist über unser Online-Formular. Dort geben Sie Ihre persönlichen Daten ein und übermitteln uns Ihre Dateien mit den Bewerbungsunterlagen.